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PhoenixD-Mitglied Michèle Heurs diskutiert die Leistungsfähigkeit von Quantencomputern

PhoenixD-Mitglied Michèle Heurs diskutiert die Leistungsfähigkeit von Quantencomputern

© Studioline
Michèle Heurs

Am 18. Januar 2022 hat die VolkswagenStiftung zur Podiumsdikussion "Quantencomputer aus Niedersachsen: Was können Supercomputer wirklich?" um 19 Uhr ins Xplanatorium Herrenhausen und zum Livestream geladen. Zur Runde der Diskutanten zählte auch PhoenixD-Mitglied Michèle Heurs.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Je relevanter KI wird, desto mehr steigen die Anforderungen an datenverarbeitende Systeme. Eine Lösung könnten Quantencomputer sein. Sie sind in der Lage, spezielle Aufgaben, für die heutige Supercomputer Jahre bräuchten, in Minuten zu berechnen. In Zukunft könnten durch Quantencomputer so zum Beispiel Logistik- und Produktionsprozesse optimiert, aber auch die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigt werden. Bevor es soweit ist, sind allerdings noch etliche technische Herausforderungen zu meistern.

Führende Forschungseinrichtungen, Unternehmen und das Land Niedersachsen haben sich zum Bündnis Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) zusammengeschlossen. Ihr Ziel: 2025 den ersten Quantencomputer Deutschlands in Betrieb zu nehmen. Kann das gelingen? Ist die mit Quantencomputern verbundene Hoffnung auf einen substanziellen Beitrag zur Optimierung alltäglicher Abläufe berechtigt?

Herrenhäuser Forum: "Ein QUANTum Hoffnung - Was können Supercomputer wirklich leisten?", am 18. Januar um 19 Uhr im Xplanatorium Schloss Herrenhausen und online.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist über folgenden Link erreichbar: www.youtube.com/watch.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem QVLS statt.

Podiumsdiskussion mit

  • Prof. Dr. Michèle Heurs, Institut für Gravitationsphysik, Leibniz-Universität Hannover
  • Prof. Dr. Christian Ospelkaus, Institut für Quantenoptik, Leibniz-Universität Hannover
  • Prof. Johannes Buchmann, Fachbereich Informatik, Technische Universität Darmstadt
  • Prof. Dr. Michael Decker, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse; Karlsruher Institut für Technologie
  • Moderation: Peter Welchering, Medienbüro Welchering, Köln